Deutsche Verkehrswissenschaftliche Gesellschaft

Straßenbild, symbolisiert Straßenverkehr
Wolkenbild, symbolisiert Luftwege
Schlüsselbild der DVWG mit Bildern der vier Verkehrsträger

Die Geschichte der DVWG

Im Jahr 1908 wurde die "Vereinigung von höheren technischen Beamten der preußisch-hessischen Staatseisenbahnverwaltung (Vereistech)" mit Sitz in Berlin gegründet. Die erste Hauptversammlung, auf der auch die erste Satzung beschlossen wurde, fand am 28. März 1909 in Hannover statt. 1921 wurde der Vereinsname geändert in: "Vereinigung von höheren technischen Reichsbahnangestellten".

Hieraus entstand im Jahre 1936 der "Wissenschaftliche Verein für Verkehrstechnik", der schließlich 1937 in den "Wissenschaftlichen Verein für Verkehrswesen (WVV)" umgenannt wurde. Bereits von der ersten Gründungsstunde an hatte der WVV mit der "Verkehrstechnischen Woche" eine eigene Organzeitschrift, die in der Folgezeit den Untertitel "Zeitschrift für das gesamte Verkehrswesen" erhielt und bis 1944 sogar während der Kriegswirren erschien.

Im Mai 1949 fanden sich Vertreter aller verkehrsbezogenen Bereiche in Frankfurt am Main zur Gründungsversammlung der Deutschen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft e.V. (DVWG) zusammen. Bereits im Januar des Jahres hatte sich der Wissenschaftliche Verein für Verkehrswesen mit Sitz in Essen neu gegründet, der dann zu einer der DVWG-Bezirksvereinigungen werden sollte. 1949 und 1950 war die Zeit der Gründung weiterer Bezirksvereinigungen und der Ausformulierung konkreter Zielsetzungen und Aufgabenstellungen.

Vor diesem Hintergrund war es nachvollziehbar, dass die DVWG im Jahre 1983 mit der Vorlage einer entsprechenden Festschrift ihr 75-jähriges Bestehen feierte und 1999 auf 50 erfolgreiche Jahre unter dem Logo DVWG verwies.
Ebenfalls in das Jahr 1999 fiel das 50-jährige Jubiläum der heutigen Organzeitschrift "Internationales Verkehrswesen", die anfangs den Titel "Internationales Archiv für Verkehrswesen" getragen hatte.

Im Juli 1966 erweiterte die DVWG ihre Aktivitäten als Veranstalter wissenschaftlicher Tagungen um das Verkehrswissenschaftliche Seminar (VWS), das im September des Jahres den Kurs 1 mit dem Titel "Problemkreis Binnenhäfen" durchführte. Seit diesem Zeitpunkt werden im Rahmen des VWS jährlich ca. 10 Veranstaltungen angeboten, dazu kamen in der jüngeren Vergangenheit vor allem Workshops und Kongresse.

Gleichzeitig mit dem Verkehrswissenschaftlichen Seminar entstand die Schriftenreihe B der DVWG, in der die Referate und Diskussionsbeiträge der verschiedenen Veranstaltungen einer breiteren Öffentlichkeit präsentiert wurden. Mit der Reihe B erweiterte die DVWG ihr Schriftenangebot, das 1965 mit der Reihe A gestartet war und in den Folgejahren um die Reihen C und D erweitert werden sollte.
In diesen Zeitraum fiel auch die Übernahme der von der Deutschen Gesellschaft für Dokumentation (DGD) gegründeten Informationseinrichtung, die seit Anfang 1966 unter dem Namen "Zentrale Informationsstelle für Verkehr in der DVWG" im Bereich Information und Dokumentation tätig ist und beispielsweise die Redaktion der Schriftenreihen wahrnahm.

Eine große Zahl von Veranstaltungen findet seit der DVWG auf Initiative und in Verantwortung unserer Bezirksvereinigungen statt. Mit diesen Aktivitäten widmet sich die DVWG den regionalen Verkehrsfragen.

Seit der Jahrestagung 1983 lobt die DVWG den "Carl-Pirath-Preis" für deutschsprachige wissenschaftliche Veröffentlichungen aus, der nach dem 1955 verstorbenen Ehrenmitglied Prof. Dr. Carl Pirath benannt ist und der der Nachwuchsförderung dient. In 2003 kommt ein weiterer Stiftungspreis, der "Henry-Lampke-Preis" hinzu.

Damit bekennt sich die DVWG zu ihrer Zwecksetzung "Wissenschaft und Nachwuchs", wie dieser bereits in der Erstfassung der Satzung festgeschrieben worden war. In diesem Zusammenhang ist auch die Gründung des "Jungen Forums der DVWG" zu sehen, das im September 2000 in Berlin gegründet wurde. Mit diesem Forum erhielten die jungen Mitglieder der DVWG eine Basis, unter dem Dach der Gesellschaft sich eigenständig wissenschaftlich zu betätigen und Erfahrungen und Interessen auszutauschen. Meinungs- und Erfahrungsaustausch bildeten im Werdegang der DVWG auch die Grundlage für internationale Aktivitäten. Seit Gründung der DVWG bestehen intensive Beziehungen zu den verkehrswissenschaftlichen Gesellschaften in Österreich und in der Schweiz, hinzu kamen in den letzten Jahren Kontakte zu ähnlichen Einrichtungen speziell im mittel- und osteuropäischen Raum. Hieraus hat sich im Zeitraum 2000/2001 die "Europäische Plattform der Verkehrswissenschaften" entwickelt, unter deren Federführung die DVWG im November 2002 den 1. Europäischen Verkehrskongress in Berlin veranstaltete.

Kräne und Hafenanlage, symbolisiert Schiffsverkehr
Bild Bahngleise, symbolisiert Schienenverkehr

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