Frühbuchertickets für Deutschen Mobilitätskongress 2022 jetzt erhältlich

Sie sind herzlich eingeladen zum 8. Deutschen Mobilitätskongress 2022 in Frankfurt am Main. Nutzen Sie die Möglichkeit, jetzt die attraktiven Frühbucherpreise zu nutzen. Sparen Sie dadurch bis zu 250 Euro gegenüber dem regulären Preis*. Kommen Sie mit den führenden Experten und Expertinnen aus dem Bereich Verkehr und Mobilität in Kontakt und erhalten Sie interessante Impulse. Kliecken Sie einfach hier.

Deutschland ist Export- und Logistikweltmeister, ein weltweit führender Wirtschaftsstandort und zentrale Verkehrsdrehscheibe Europas. Um diese Spitzenposition und Marktstellung zu halten, ist eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur mit modernen und gut ausgebauten Verkehrswegen notwendig. Doch Ertüchtigung und Neubau kosten Zeit – zu viel Zeit!

Das heutige Planungsrecht hat sich zu einem Modernisierungs-, Investitions- und Innovationshemmnis entwickelt. Komplexe Genehmigungsverfahren für Bauvorhaben in Deutschland ziehen sich oft über Jahre hin. Häufig dauert es von der Planung bis zum Baubeginn sogar Jahrzehnte. Bauen wird immer langwieriger und teuer. In der Folge hat sich der Substanzverlust der Verkehrsinfrastruktur dramatisch verschärft. Rückt der Mobilitätswandel damit in die weite Ferne?

Hier finden sie Das Programm.

 

Innovationspreis der deutschen Mobilitätswirtschaft 2022

Der „Innovationspreis der deutschen Mobilitätswirtschaft“ wird jährlich durch die Deutsche Verkehrswissenschaftliche Gesellschaft e. V. (DVWG) und ihren Förderkreis im Rahmen des Deutschen Mobilitätskongresses vergeben. Dieser wird als ideeller Preis für besonders zukunftsfähige und richtungsweisende Lösungen im Bereich von Mobilität und Verkehr verliehen. Dabei richtet sich der verkehrsträgerübergreifende Fokus auf die hohe Qualität von „Mobilitätslösungen Made in Germany“.

Bewerben Sie sich für folgende Preiskategorien

„Projekt/Produkt“

Es sollte sich dabei um ein bereits am Markt erfolgreiches Produkt, Projekt oder eine Dienstleistungslösung in der Mobilitätswirtschaft handeln. Eine gewisse Marktreife sollte dabei bereits erreicht worden sein.  Neuerungen im Bereich der Transport- und Mobilitätswirtschaft sollen erkennbar werden, die großes Potenzial für die Zukunft bieten.

„Sonderpreis Energieeffizienz“

Energieeffizientes Wirtschaften ist ein wesentlicher Faktor zur Erreichung der Klimaziele – auch in Verkehr und Logistik sowie verwandten Bereichen. Der diesjährige Sonderpreis wird für Erfolgsprojekte und Lösungen ausgelobt, die den Energieverbrauch und die klimarelevanten Emissionen im Verkehrssektor entscheidend sowie mess- bzw. nachweisbar reduzieren.

Hier gelangen Sie zum Internetauftritt des Innovationspreises

Neue Ausgabe Journal für Mobilität und Verkehr ab sofort verfügbar

Nr. 13 (2022): Infrastruktur und Resilienz

Diese Ausgabe des Journals für Mobilität und Verkehr liefert neue Denkanstöße und Antworten zu Infrastruktur und Resilienz.

Es erwarten Sie drei Fachbeiträge zu den Themen:

  • SMARTICIPATION - Das Smartphone als partizipative Antwort auf Veränderungen im Demokratie- und Planungsverständnis von Verkehrsprojekten
  • Tote Winkel für Ladeinfrastruktur – was bei der Platzierung öffentlicher Ladeinfrastruktur im Detail zu beachten ist
  • Emission Saving Potentials of Freight Transportation in Europe:
    Shifting Road to Rail Transport?

Hier geht es zur Ausgabe 10 (2021)

DVWG-Jahresverkehrskongress zeigt, interdisziplinäre Arbeit ist essenziell für eine nachhaltige Mobilität bis 2050

Über 150 Teilnehmer:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung debattierten am 24. Juni 2022 in der historischen Stadthalle auf dem Jahresverkehrskongress der Deutschen Verkehrswissenschaftliche Gesellschaft e. V. unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr.-Ing. Felix Huber (Bergische Universität Wuppertal), wie man Mobilität nachhaltig und alltagstauglich gestalten kann. Unter den Speaker:innen referierten Experten wie der Ökonom Prof. Dr. Niko Paech von der Universität Siegen und Prof. Dr. Peter Hennicke. Dieser forderte vehement: „Politik und Gesellschaft müssen neu mobilisiert werden.“

Insbesondere die über 60 anwesenden Nachwuchswissenschaftler:innen forderten in ihren Diskussionsbeiträgen ein, dass die Politik endlich zeitnah handle. Jede:r Einzelne:r sei gefragt, Druck auf die Verkehrspolitik auszuüben, damit sich diese einem gesellschaftlichen Konsens nicht weiter verwehren kann. Paech berichtete hier von einem sehr simplen Beispiel aus Niedersachsen. Nachdem in Oldenburg (OLB) eine Bürger:inneninitiative Lastenräder anschaffte und diese in der Stadt sichtbar waren, stieg die Nachfrage bei den Hersteller:innen in die Höhe. Sichtbarkeit von Projekten ist hier entscheidend und sorgt für eine aus der Gesellschaft kommenden nachhaltige Veränderung der Mobilität.

Das individuelle Mobilitätsverhalten zu hinterfragen und einen eigenen Beitrag für die Gesellschaft zu bringen, ist notwendig. Dr. Katrin Dziekan (Fachgebietsleiterin Umwelt und Verkehr im Umweltbundesamt) betonte, dass jede:r ein Recht auf Mobilität besitzt - jedoch nicht auf Verkehr. Mobilität ist die Grundlage für das gesellschaftliche Zusammenleben, allerdings ist die Bereitstellung von Alternativen besonders im ländlichen Raum weiterhin ein gravierendes Problem. Dieses verstärkt sich noch an den Wochenenden, wenn Buslinien ausgedünnt werden und keine sicheren Verkehrswege abseits der Straßen für Kinder und Senioren:innen vorhanden sind. Eine nachhaltige Raumplanung durch die Verwaltungen und der Politik seien daher unabdingbar, so Prof. Dr.-Ing. Gebhard Wulfhorst (Technische Universität München).

Konsens herrschte unter den Wissenschaftler:innen über die Notwendigkeit eines zeitnahen Handelns. Dabei müssen stets ökonomische Voraussetzungen und ökologische Ziele miteinander verknüpft werden. Wenn die Gesellschaft die Herausforderungen der Mobilität verursacht hat, dürften wir die Verantwortung nicht auf die jungen Menschen auslagern, so Prof. Dr.-Ing. Ulrike Reutter (Bergische Universität Wuppertal). „Wir müssen jetzt handeln!“ (ebd.). Forderungen, die Verkehrswissenschaft müsse Fragen der Mobilität verstärkt in einen interdisziplinären Diskurs führen, wurden mehrfach auf dem Kongress geäußert.

Der Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal, Prof. Dr. Uwe Schneidewind, erläuterte, dass Städte in der Vergangenheit ausschließlich auf den Automobilverkehr zugeschnitten wurden. Versucht man Räume neu zu denken und diese umzugestalten, gerät man in einen Konflikt mit einzelnen, die sich in ihrer Freiheit eingeschränkt fühlen, keine Offenheit für Veränderungen haben und den Mehrwehrt für die Stadt nicht sehen. Emotionalität in diesen Debatten ist seiner Meinung nach die größte Herausforderung bei der Beteiligung von Bürger:innen für mobilitätsbezogene Umgestaltungsprozesse.

Verleihung des Henry Lampke Preis 2022

Auch dieses Jahr haben wir wieder einige tolle Bewerbungen erhalten und in der Jury-Sitzung lange über die spannenden Inhalte diskutiert. Im Ergebnis geht der Preis auch dieses Jahr wieder an zwei tolle Nachwuchswissenschaftler für zwei herausragende Masterarbeiten.

 

Dies ist zum einen die Masterarbeit von Eva Maria Zimmermann, die an der TU Berlin Szenarien zur langfristigen Rolle von alternativen Antrieben im deutschen Schienennetz entwickelte. Ausgangsbasis Ihrer Arbeit ist, dass vor dem Ziel der Dekarbonsierung bis 2050 alternative Antriebe im Schienennetz immer wichtiger werden. Sie entwickelte ein Entscheidungsmodell mit unterschiedlichen Szenarien zum Marktpotential der Antriebsalternativen, mit dem Ziel, deutschlandweite Potentiale und Forschungsschwerpunkte erkennbar zu machen. Hervorzuheben ist an dieser Stelle die Vielzahl der untersuchten Szenarien sowie die Modularität des Modells, was zahlreiche Anknüpfungsmöglichkeiten für weitere Forschung liefert.

In dem Gutachten der Arbeit heißt es: „die Arbeit zeichnet sich durch exzellente inhaltliche und wissenschaftliche Qualität aus […] und ist zur Annäherung der Frage, wie sich die Struktur des Schienennetzes in Bezug auf die Fahrzeuge und der zu errichtenden Infrastruktur verändern könnte, ausgezeichnet geeignet.“

 

Unser zweiter Preisträger ist Herr Johannes Lindner. Er schrieb seine Masterarbeit an der Technischen Universität München zu dem Thema „Implementierung und Durchführung einer vernetzten Simulatorstudie zur validen Datenerhebung im urbanen Verkehrsraum“. In vernetzten Simulatorstudien werden komplexe Verkehrsszenarien mit mehreren Verkehrsteilnehmern untersucht. Herr Lindner untersuchte in seiner Masterarbeit die Begegnungen von automatisierten Fahrzeugen und Radfahrern, mit dem Ziel, die Herausforderungen des vollautomatisierten Fahrens besser zu erforschen. Hierfür nutze er unter anderem eine Applikation, die das Wahrnehmungsfeld des Radfahrers an unübersichtlichen Situationen mittels Kommunikationstechnologie erweitert. Herr Lindners Arbeit ist sehr innovativ und seine Untersuchungsmethodik der vernetzten Fahrsimulation zeichnet sich dabei durch die hohe Implementierungskomplexität aus.

In dem Gutachten der Arbeit heißt es: „Diese Abschlussarbeit zeichnet sich auf Grund der hohen ingenieurwissenschaftlichen Relevanz, der Implementierungs-Komplexität und der hervorragenden Umsetzung des Themas aus.“

 

Bundesdelegiertenversammlung der DVWG zu Gast in Wuppertal

In der historischen Stadthalle Wuppertal haben sich Delegierte der DVWG Bezirksvereinigungen und das Präsidium auf der diesjährigen Bundesdelegiertenversammlung (BDV) im Rahmen der Jahrestagung getroffen. Die BDV ist die Mitgliederversammlung der Deutsche Verkehrswissenschaftliche Gesellschaft e. V. und ist somit das höchste Organ des Verbandes. Die Vertreter:innen haben hier die Möglichkeiten die Tätigkeitsberichten aus dem Präsidium, des Jungen Forums und der Europäischen Plattform der Verkehrswissenschaften zu debattieren. Sie nutzten die Situation und gaben wertvolle Anregungen und richteten Nachfragen an das Präsidium.

Zentrale Themen der BDV war unter anderem einen Zwischenbericht zum Bearbeitungsstand der neuen Mitgliederdatenbank, welcher von Roland Schmidt dargelegt wurde. Stefan Tritschler stellte vor Ort die Strategie für die Deutsche Verkehrswissenschaftliche Gesellschaft e. V. 2025+ vor. In diesem hybriden Vortrag ging es insbesondere um die Zukunftsfähigkeit des Verbandes und die Ausrichtung in den kommenden Jahren. Die Delegierten nutzten die Gelegenheit, um dem Präsidium ihre Erwartungen und Eindrücke an die Zukunftsstrategie mitzugeben. Carsten Hilgenfeld betonte „eine tragbare Zukunftsstrategie kann nur erfolgreich sein, wenn sie im Konsens entsteht und von allen getragen wird.“ Im Anschluss wurde der Wirtschaftsplan der DVWG für das Jahr 2023 vorgestellt und durch die BDV verabschiedet.

Mit der historischen Stadthalle Wuppertal hatte die DVWG perfekte Rahmenbedingungen, um eine erfolgreiche Delegiertenversammlung durchführen zu können und die Weichen für die kommenden Jahre zu stellen.

Team der HGS wächst weiter

Seit Anfang Mai ist Steffen Opitz als Referent in der Hauptgeschäftsstelle in Berlin tätig. Nach seinem Studium der Politikwissenschaft an den Universitäten Potsdam und Wien freut er sich sehr, einen traditionsreichen Verband mit hochkarätigen und interessanten Mitgliedern begleiten zu dürfen. "Die Arbeit in einem unabhängigen Netzwerk von Verkehrsexpert:innen finde ich als Politologe äußerst spannend", so Opitz. Die Ansprüche der DVWG verkehrsträgerübergreifend und wissenschaftsbasiert zu agieren, stellen für ihn das Alleinstellungsmerkmal und den Vorteil gegenüber anderen Verbänden und Vereinen dar.

Die Möglichkeit, die Deutsche Verkehrswissenschaftliche Gesellschaft in den kommenden Jahren mitgestalten zu dürfen und eine Zukunftsvision umsetzen zu können, motivieren ihn. Er sieht viel Potential für eine gemeinsame Zukunft. Auch das Jungen Forum der DVWG spricht ihn mit seinen Nachwuchswissenschaftler:innen, Studierenden und Auszubildende an, denn "sie sind die Macher:innen unserer aller Zukunft". Der Austausch und die Vernetzung zwischen all den Mitgliedern der DVWG und die gezielte Förderung der Jugend können für Steffen Opitz eine stabile Zukunft der DVWG ermöglichen.

News aus unserer DVWG-Hauptgeschäftsstelle

Wir begrüßen Christine Rothe als neue Teamassistentin in unserer Hauptgeschäftsstelle und freuen uns auf die Zusammenarbeit. Frau Rothe ist gelernte Kauffrau für Bürokommunikation und Wirtschaftsfachwirtin und hat in ihrer bisherigen beruflichen Laufbahn u.a. Stationen beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), bei Bombardier Transportation sowie bei der KPMG AG absolviert. Sie übernimmt in unserem Büro in Berlin-Spandau u. a. Aufgaben in den Bereichen Finanzen/Buchhaltung, Mitgliederbetreuung, Veranstaltungsmanagement. 

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Journal für Mobilität und Verkehr

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