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An beiden Veranstaltungstagen waren alle TeilnehmerInnen gemäß den zu diesem Zeitpunkt geltenden Corona-Schutzmaßnahmen nachweislich getestet, genesen oder geimpft.

Grenzüberschreitender Verkehr der Zukunft - Perspektiven des DACH-Raumes

Am 30.9. / 1.10.2021 I Zeppelin Universität  I  ZF Campus  I  Fallenbrunnen 3  I  88045 Friedrichshafen

Friedrichshafen, Herbst 2021: Mit dem übergeordneten Ziel, sich zu gemeinsamen Verkehrsthemen auszutauschen, laden die verkehrswissenschaftlichen Gesellschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zum zweiten internationalen DACH-Verkehrskongress ein. Gemeinsam mit ExpertInnen wirft das internationale Veranstalterteam einen Blick in die Zukunft des Verkehrs der deutschsprachigen Regionen.

Die Leitfrage – Wie wird der grenzüberschreitende Verkehr sich in den kommenden 50 Jahren weiterentwickeln? – wird das Programm der Veranstaltung maßgeblich prägen. Werden wir internationaler werden? Wie helfen uns Digitalisierung und Dematerialisierung? Wie können wir offene Systeme sicher gestalten, sodass sie langfristig die nötige gesellschaftliche Akzeptanz erfahren?

WissenschaftlerInnen aller Generationen werden Perspektiven geben, die über den alltäglichen Horizont hinausgehen.

Rückblick

Kongressprogramm

Vorprogramm bei Frühanreise

BODANRAIL 2040 – ein Werkstattgespräch und Enthüllung des Shuttle-Brandings im Projekt RABus

Bei Frühanreise am 30. September ab 9 Uhr erwartet Sie ein ganz besonderes Programm. Freuen Sie sich auf ein Werkstattgespräch zur langfristigen Verkehrsplanung in der internationalen Bodenseeregion mit Dr. Roland Scherer von der Universität St.Gallen. Anschließend laden wir Sie ein, vor den Pforten der Zeppelin Universität bei der Enthüllung des Shuttle Brandings im Projekt RABus durch Winfried Hermann, Minister für Verkehr des Landes Baden-Württemberg dabei zu sein. 

 

RABus
Im Rahmen des Projektes „Reallabor für den Automatisierten Busbetrieb im ÖPNV in der Stadt und auf dem Land““, kurz RABus, wird der Einsatz großer, vollautomatisierter Busse wissenschaftlich erforscht und auch real erprobt. Bis Mitte des Jahres 2024 wird in Friedrichshafen und Mannheim ein weitgehend wirtschaftlicher ÖPNV-Betrieb mit elektrifizierten und automatisierten Fahrzeugen etabliert wer-den. Um das zu erreichen, sollen die Fahrzeuge im regulären Verkehr „mitschwimmen“ können – innerorts mit mindestens 40 km/h und außer-orts mit mindestens 60 km/h.

Zusammen mit Torsten Gollewski, Executive Vice President Autonomous Mobility Systems bei ZF Friedrichshafen, wird Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann das Shuttle-Design für die beiden Reallabore enthüllen.

Fachliches Begleitprogramm - Best Practice

BMVI-Projekt ALFRIED

Automatisiertes und vernetztes Fahren in der Logistik am Testfeld Friedrichshafen - und darüber hinaus?

Perspektiven und Möglichkeiten für die DACH-Region

Zeit: 1.10.2021, 14:30 Uhr

Ort: RITZ (Regionales Innovations- und Technologietransferzentrum)

Es warten Sie folgende Programmpunkte: Vorstellung des Projektes mit Besprechung ausgewählter Inhalte, Ziele, Herausforderungen und Chancen, eine anschließende Diskussion zum Potenzial in der DACH-Region sowie eine Führung durch das RITZ

ALFRIED. Automatisiertes und vernetztes Fahren in der Logistik am Testfeld Friedrichshafen – und darüber hinaus? Perspektiven und Möglichkeiten für die DACH-Region

Zunehmender Warentransport stellt im Hinblick auf Verkehrssicherheit und Verkehrseffizienz und der hohen Straßenauslastung eine große Herausforderung für Verkehrssysteme dar – eine Herausforderung, der sich eine Grenzregion wie am Bodensee täglich stellt.

Mit dem BMVI-geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekt ALFRIED adressieren wir diese Themen, wobei im Zentrum die Reduktion innerstädtischer Warenfahrten liegen. Darüber hinaus werden Infrastrukturkomponenten, Systeme und Konzepte für AVF weiterentwickelt, erforscht und erprobt, um so einen verbesserten Verkehrsfluss zu garantieren, der gleichzeitig die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer erhöht und die Aufenthaltsqualität in Innenstädten verbessert. Verkehrssicherheit und Verkehrsreduktion im Mischverkehr – sowohl motorisiert wie nicht-motorisiert, vernetzt wie nicht-vernetzt – stehen dabei im Zentrum. Ziel von ALFRIED ist die Entwicklung eines umfassenden Mobilitätssystems. Die Ergebnisse werden im Testfeld Friedrichshafen im Anwendungsfall Warenverkehr validiert und sind übertragbar auf andere Anwendungsfälle, wie Überlandverkehr, City Logistik („letzte Meile“) und setzten Standards für die Verkehrsinfrastruktur der Zukunft.

Im Rahmen der Exkursion stellen wir Ihnen das BMVI-Projekt ALFRIED am Regionalen Innovations- und Technologietransferzentrum RITZ vor sowie die Aktivitäten am Testfeld Friedrichshafen. Anschließend steigen wir in ein Fachgespräch ein, welche Bedeutung die Ergebnisse des Projektes für die weitere Region haben kann und welche Perspektiven es für die DACH-Region als Innovationsstandort bietet. Transitverkehr ist grenzübergreifend. Die Konformität der Technologien über Grenzen hinweg, ist daher elementar für eine erfolgreiche Implementierung. Die Bodenseeregion als wichtiger Wirtschaftsstandort im Dreiländereck Deutschland, Schweiz, Österreich und kann in der Entwicklung des grenzüberschreitenden Warenverkehrs wichtige Grundsteine legen und die Zukunft mitgestalten. Durch Vernetzung und Digitalisierung kann der Warenverkehr auch grenzübergreifend optimiert werden, was zu einer Verbesserung der Situation für Verkehrsteilnehmer und Anrainer führt.

Das Projekt ALFRIED (Automatisiertes und vernetztes Fahren in der Logistik am Testfeld Friedrichshafen) wird vom Ministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur (BMVI) mit rund 11 Millionen Euro gefördert. Am Verbundvorhaben beteiligen sich 11 Partner aus Industrie und Forschung.

Im Rahmen von ALFRIED entstehen technische Innovationen, wie ein Intelligenter Leitpfosten mit energieautarker Infrastruktursensorbox zur sicheren und intelligenten Steuerung von AVF in schwierigen Verkehrssituationen sowie ein Sensorfusion-Knotenpunkt-Erfassungssystem (Intelligente Kreuzung). Daten aus Fahrzeugen, Infrastruktur und Umgebung werden in der Digitalen Plattform um diverse Datenquellen angereichert und über die Smart City Leitstelle ausgewertet, analysiert und dargestellt.

Location

Zeppelin Universität I ZF Campus I Am Fallenbrunnen 3 I 88045 Friedrichshafen

Besuchen Sie die Seiten der Zeppelin Universität und genießen Sie einen herrlichen ersten virtuellen Rundgang und Einblick über und in den ZF-Campus

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Medienpartner

Kooperationspartner

Den DACH-Kongress organisiert das internationale Veranstalterteam aus den verkehrswissenschaftlichen Gesellschaften aus Deutschland (DVWG), Österreich (ÖVG) und der Schweiz (SVWG), der gemeinsamen Dachgesellschaft European Platform of Transport Sciences (EPTS) sowie der Union Europäischer Eisenbahningenieur-Verbände (UEEIV), der Gesellschaft der Ingenieure des öffentlichen Verkehrs (GDI) und DenkRaumBodensee.

ReferentInnen