In jedem Jahrhundert haben die Mobilität und der Transport von Personen, Informationen und Waren eine wichtige Rolle für die Entwicklung von Staaten und Gesellschaften gespielt. Fortschritt und Prosperität sind ohne Mobilität und Logistik nicht möglich. Und jedes Jahrhundert seit dem Mittelalter hat einen Verkehrsträger, der diese Entwicklung besonders gefördert hat: Bis ins 18. Jahrhundert sind Wasserstraßen ein bedeutender Verkehrsweg, das 19. Jahrhundert steht für den Ausbau der Schiene, das 20. Jahrhundert ist das Jahrhundert der Straßen und Luftwege. Und das 21. Jahrhundert steht schon heute im Zeichen des massiv wachsenden Datenwachstums und den damit verbundenen neuen Alternativen für unsere persönlichen Entscheidungen.

Für Herausforderungen dieser Dimension fehlte bisher das Forum, in dem die Debatte über die Zukunft von Verkehr und Mobilität kompetent, branchen- und disziplinübergreifend geführt werden kann; eine Debatte, die sich vor allem mit Fragen von Verkehr und Mobilität im Kontext von Metropolenentwicklung und nachhaltigem Wachstum beschäftigt; eine Debatte, die in der großen Perspektive über die entscheidende Basisfunktion einer modernen Volkswirtschaft geführt werden muss.

Die Anzahl von Foren und Zirkeln zu Einzelfragen des Verkehrs und der Mobilität ist groß und zuweilen kaum überschaubar. Ihre Wirkung ist beschränkt und die Öffentlichkeit, die sie schaffen, begrenzt. Impulse vermögen solche Veranstaltungen kaum zu setzen. Die Dimension der Herausforderung verlangt nach einer zentralen Veranstaltung, die von Führungskräften in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen als herausragende Plattform in Deutschland und für Europa wahrgenommen und genutzt werden kann.


Der Deutsche Mobilitätskongress als einmal jährlich ausgerichtete Veranstaltung zum Thema Verkehr und Mobilität übernimmt seit 2013 die Aufgabe, das zentrale Forum zu schaffen, in dem Antworten auf die genannten Fragen beispielhaft auch für andere Länder und Metropolregionen in Europa gegeben werden.