Smart-City-Ansätze und die fortschreitende Digitalisierung eröffnen der Verkehrsplanung neue Möglichkeiten, Mobilität effizienter, nachhaltiger und nutzerorientierter zu gestalten. Gleichzeitig stellen Fragen der Datenverfügbarkeit, Datensouveränität, technischen Umsetzung und sozialen Teilhabe zentrale Herausforderungen dar, die bei der Planung und Anwendung digitaler Lösungen berücksichtigt werden müssen. An diese Themen knüpfte das diesjährige vom Jungen Forum veranstaltete Stadtbahngespräch an. Im Rahmen einer zweistündigen Sonderfahrt mit einer Stadtbahn hatten die rund 20 Teilnehmenden die Gelegenheit, sich in besonderer Atmosphäre mit vier Gesprächspartner:innen zum Thema „Smart City – Chancen und Herausforderungen für die Digitalisierung der Gesellschaft“ auszutauschen. Als Referent:innen waren hierfür folgende Gesprächspartner:innen eingeladen:
- Gero Zuber (Karlsruher Verkehrsverbund, regiomove)
- Nina Müller (Fraunhofer IESE Kaiserslautern)
- Dr. Jakob Schackmar (BBSR)
- Thomas Hofmann (Stadtwerke Karlsruhe)
Nach einer kurzen Begrüßung der Teilnehmenden und einer Vorstellung der Gesprächspartner:innen startete die Sonderfahrt am Durlacher Tor. Während der Fahrt verteilten sich die Referent:innen und Teilnehmenden auf verschiedene Sitzgruppen in der Stadtbahn. Nach jeweils rund 25 Minuten wurden die Kleingruppen gewechselt, sodass alle Teilnehmenden die Möglichkeit hatten, mit allen Gesprächspartner:innen ins Gespräch zu kommen. Jede Gesprächsrunde begann mit einer kurzen persönlichen Vorstellung und einem einführenden Statement der jeweiligen Referent:innen. Daran schlossen sich Rückfragen, Diskussionen und ein offener Austausch innerhalb der Kleingruppen an. Darauf haben sich im weiteren Verlauf Rückfragen und Diskussionen mit und zwischen den Teilnehmenden ergeben. Unter anderem wurde diskutiert, welche Rolle die einzelnen Institutionen bei der Entstehung von Smart Cities und der Digitalisierung der Infrastruktur im Allgemeinen einnehmen können. Auch die Möglichkeiten, die sich durch die Digitalisierung für die einzelnen Player ergebenden und direkten Einfluss auf die Planungspraxis haben, waren Diskussionspunkte.
Im Anschluss an das Stadtbahngespräch hatten die Gesprächspartner:innen und Teilnehmenden die Gelegenheit, den Abend im Rahmen des 8. JuFo-Stammtischs im Kap bei Speis und Trank in gemütlicher Atmosphäre ausklingen zu lassen.
Wir bedanken uns bei den vier Gesprächspartner:innen und allen Teilnehmenden für einen konstruktiven und sehr angeregten Austausch sowie den gemütlichen Ausklang im Anschluss. Unser Dank gilt auch der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH, die freundlicherweise wieder ein Fahrzeug zur Verfügung gestellt hat sowie Oskar Schütt und Bijan Tari, die uns erneut souverän gefahren haben.
Jessica Klinkhardt, Fabio Bohner, Till Günther
Junges Forum DVWG BV Oberrhein
